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Visumfoto für China selbst machen, mit beiden Ohren im Bild

Dienstreise nach Shanghai, Messe in Guangzhou oder Besuch bei der Familie: Für den Visumantrag brauchst du ein Foto, das schmaler und höher ist als das übliche Passbild. So nimmst du es zu Hause auf und erzeugst eine Datei, die ins Online-Formular passt.

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Warum das Standardbild nicht reicht

Wer schon einmal ein Passbild für Deutschland gemacht hat, hat meist eine Aufnahme im Format 35 × 45 mm in der Schublade. Für China taugt sie nicht, denn das Visumfoto misst 33 × 48 mm und ist damit schmaler und länger. Schneidest du das alte Bild einfach zu, rutscht der Kopf an den Rand oder wird angeschnitten.

Der Ablauf ist deshalb: neu aufnehmen und den Ausschnitt vom Tool für das chinesische Format berechnen lassen. Alle Werte hier stammen aus der Regelkarte des Tools und wurden im Oktober 2026 anhand der veröffentlichten Hinweise geprüft. Visastellen können ihre Anforderungen ändern und entscheiden selbst, daher ersetzt diese Seite keine Rechtsauskunft und keinen Blick in die aktuellen Hinweise deines Antrags.

Die Anforderungen im Überblick

Das Format ist 33 × 48 mm. Der Kopf wird von der Oberkante der Haare bis zum Kinn gemessen und soll 28 bis 33 mm hoch sein, über dem Kopf bleiben 3 bis 5 mm Platz. Beide Ohren müssen zu sehen sein. Der Hintergrund ist weiß, der Ausdruck neutral, der Blick frontal.

Eine Brille ist erlaubt, solange der Rahmen die Augen nicht verdeckt und die Gläser nicht spiegeln oder getönt sind. Kopfbedeckungen und Bearbeitung sind nicht vorgesehen. Für das Online-Formular gilt als Datei 420 × 560 Pixel bei 40 bis 120 KB.

  • Format 33 × 48 mm
  • Kopf von der Haarspitze bis zum Kinn: 28 bis 33 mm
  • 3 bis 5 mm Platz über dem Kopf
  • Beide Ohren vollständig sichtbar
  • Weißer, einfarbiger Hintergrund
  • Online-Datei: 420 × 560 Pixel, 40 bis 120 KB

Haare hinter die Ohren

Das ist der Punkt, an dem viele hängen bleiben. Lange Haare, ein Pony oder Locken verdecken schnell ein Ohr, ohne dass es dir im Spiegel auffällt. Streiche die Haare hinter beide Ohren zurück und prüfe auf dem Handybild, ob die Ohrmuschel bis zum Läppchen frei ist. Ein Haargummi im Nacken oder ein paar Klammern über den Schläfen halten alles an Ort und Stelle.

Ohrringe und Piercings stehen nicht auf der Liste der verbotenen Dinge, aber schlichte Stecker sind sicherer als große Ringe, die Schatten werfen oder Licht reflektieren. Kopfhörer und Haarbänder, die ein Ohr bedecken, bleiben natürlich weg.

Wand und Licht

Such eine ruhige, weiße Fläche. In vielen Wohnungen ist das die Wand neben dem Bücherregal oder der Flur, aber ohne Bilder und Steckdosen im Blickfeld. Stell dich einen guten Schritt davor, sonst wirft dein Kopf einen weichen Rand an die Wand. Ein weißes Bettlaken, glatt über eine Tür gehängt, ist eine gute Notlösung.

Das Licht kommt am besten von vorn. Ein Fenster vor dir an einem trüben Tag gibt weiches, gleichmäßiges Licht. Direkte Mittagssonne bringt harte Kanten, Lampen von oben dunkle Augen. Weil beide Ohren sichtbar sein müssen, achte darauf, dass auch die Seiten des Kopfes gleichmäßig hell sind und kein Ohr im Dunkeln liegt.

Aufnahme Schritt für Schritt

Unter „1. Dokument wählen“ steht bei „Land“ China, prüfe bei „Dokument und Format“ den Eintrag für das chinesische Visum. Klicke auf „Maße und Regeln anzeigen“, wenn du die Karte vorab sehen willst. Danach öffnest du unter „2. Foto hinzufügen“ die „Kamera öffnen“ oder fügst ein vorhandenes Bild hinzu.

Halte das Handy auf Augenhöhe und etwa eine Armlänge entfernt, damit das Gesicht nicht verzerrt. Schau in die Linse, Schultern waagerecht, Kinn gerade, Mund entspannt. Die geführte Kamera wartet drei Sekunden, bis Haltung und Licht passen, und löst dann aus. Willst du die Rückkamera, nutze „Vorder-/Rückkamera wechseln“ und bitte jemanden aus der Familie, aus ein bis zwei Metern Abstand abzudrücken.

Brille und Kleidung

Gläser sind erlaubt, wenn keine Reflexion die Augen verdeckt. Stell dich so, dass keine Lampe im Glas erscheint, und neige das Handy ein wenig. Getönte Gläser und Gleitsichtbrillen mit Spiegelung am Rand sind riskant. Fällt dir die Aufnahme mit Brille schwer, ist ein Foto ohne Brille oft die einfachere Wahl, sofern dein Antrag das zulässt.

Bei der Kleidung gilt: kein Weiß. Ein dunkles Hemd, ein Pullover in Blau oder Grün und ein schlichter Kragen lassen die Schultern vor der Wand klar erscheinen. Auffällige Muster lenken ab und können bei der Verkleinerung auf 420 × 560 Pixel flimmern.

Prüfen und die Datei speichern

In der „Prüfung“ siehst du, ob Kopfgröße, Abstand nach oben, Hintergrund und Ohren stimmen. Punkte unter „Einiges erfordert ein neues Foto“ führen eine Begründung und einen Tipp auf. Unter „Feinjustierung“ verschiebst du das Bild und stellst die Kopfgröße im erlaubten Bereich ein. Bei „Gesicht, Haare und Kleidung“ lässt du „Ohne Verschönerung“ stehen.

Für den Online-Antrag wählst du „Datei speichern“; das Tool liefert dir die Datei im Pixelmaß 420 × 560 und passt die Größe in den Bereich von 40 bis 120 KB ein. Möchtest du Abzüge, wähle „Druckbogen speichern“ im Papierformat deiner Wahl und drucke in voller Größe. Prüfe nach dem Hochladen, ob das Portal das Bild ohne Fehlermeldung annimmt.

Wenn etwas schiefgeht

Meist liegt es an einer Kleinigkeit, die sich in wenigen Minuten beheben lässt. Eine Kollegin, die wegen der Dienstreise unter Zeitdruck steht, nimmt das Foto abends im Büroflur auf, mit Pony und Kopfhörern um den Hals: ein Ohr verdeckt, gelbes Licht, Schatten. Am Morgen am Fenster, mit zurückgestecktem Haar, ist es in drei Versuchen erledigt.

Halte die Aufnahme nicht zu knapp. Ein bisschen Luft um den Kopf ist besser als ein angeschnittener Scheitel.

  • Ein Ohr oder beide von Haaren verdeckt
  • Kopf zu groß oder zu klein für 28 bis 33 mm
  • Zu wenig oder zu viel Raum über dem Kopf
  • Reflexion auf den Gläsern
  • Grauer oder schattiger Hintergrund
  • Datei außerhalb von 40 bis 120 KB oder falsche Pixelgröße

Fragen und Antworten

Welche Größe hat das Foto für das chinesische Visum?

Laut Regelkarte 33 × 48 mm, mit einem Kopf von 28 bis 33 mm von der Haarspitze bis zum Kinn. Als Online-Datei sind 420 × 560 Pixel und 40 bis 120 KB angegeben.

Muss ich meine Ohren zeigen?

Ja, beide Ohren müssen sichtbar sein. Streiche Haare dafür hinter die Ohren oder stecke sie fest.

Kann ich mein deutsches Passbild verwenden?

Nicht ohne Weiteres. Das Format 35 × 45 mm ist breiter und kürzer, außerdem gelten andere Kopfmaße. Nimm besser ein neues Foto auf.

Darf ich mit Brille fotografieren?

Ja, wenn die Gläser nicht spiegeln und nicht getönt sind und der Rahmen die Augen frei lässt.

Ist die Annahme sicher?

Nein. Das Tool folgt den veröffentlichten Angaben, aber die Visastelle prüft jedes Foto selbst. Plane eine mögliche Nachforderung ein.

Wird mein Foto in die Cloud geladen?

Nein. Die Verarbeitung findet im Browser auf deinem Gerät statt. Nur das Programm und die Bildmodelle kommen aus dem Netz.